Eine Domain ist die für Menschen lesbare Adresse einer Website im Internet. Statt eine schwer merkbare IP-Adresse einzugeben, kannst Du beispielsweise eine Adresse wie beispiel-seite.at verwenden.
Wie funktioniert eine Domain?
Computer kommunizieren im Internet über IP-Adressen. Damit Du Dir diese Zahlen- beziehungsweise Zeichenfolgen nicht merken musst, gibt es das Domain Name System, kurz DNS. Es ordnet Domainnamen den passenden IP-Adressen zu und funktioniert damit vereinfacht wie ein Adressbuch des Internets.
Wenn Du eine Domain im Browser eingibst, fragt Dein Gerät über das DNS nach der zugehörigen Adresse des Servers. Anschließend kann der Browser eine Verbindung zu diesem Server herstellen und die angeforderte Website laden.
Wie ist eine Domain aufgebaut?
Domains sind hierarchisch aufgebaut und bestehen aus mehreren durch Punkte getrennten Bereichen. Bei www.beispiel-seite.at ist .at die Top-Level-Domain, kurz TLD. beispiel-seite ist die darunterliegende Domain und www eine Subdomain.
Top-Level-Domains können einen geografischen Bezug haben. .at steht beispielsweise für Österreich. Daneben gibt es allgemeine Endungen wie .com, .org oder .net.
Eine Subdomain ermöglicht es, einen Bereich unterhalb derselben Domain getrennt anzusprechen. Denkbar wäre beispielsweise shop.beispiel-seite.at.
Domain und URL sind nicht dasselbe
Eine Domain ist nur ein Bestandteil einer vollständigen URL. Die Adresse https://beispiel-seite.at/produkte/schuhe enthält zusätzlich das Protokoll https und den Pfad /produkte/schuhe.
Die Domain sagt somit hauptsächlich aus, zu welchem Internetauftritt beziehungsweise Server eine Adresse gehört. Eine URL kann dagegen auf eine ganz bestimmte Unterseite, Datei oder andere Ressource verweisen. MDN beschreibt den Domainnamen entsprechend als Teil einer URL, mit dem der zugehörige Server identifiziert wird.
Warum ist die Domain wichtig?
Eine Domain ist ein zentraler Bestandteil der digitalen Identität einer Website. Eine kurze und verständliche Adresse lässt sich leichter merken, weitergeben und korrekt eingeben.
Auch die technische Struktur sollte langfristig geplant werden. Ein späterer Domainwechsel betrifft nicht nur die Adresse selbst, sondern normalerweise auch interne Links, Weiterleitungen, Analysewerkzeuge, E-Mail-Adressen und die Zuordnung bestehender URLs.
Für Suchmaschinen ist die Domain ebenfalls Teil der Website-Struktur. Gute Rankings entstehen jedoch nicht allein durch einen bestimmten Domainnamen. Inhalte, technische Zugänglichkeit, Nutzerfreundlichkeit und viele weitere Signale spielen gemeinsam eine Rolle.
Wie bekommt eine Website eine Domain?
Eine freie Domain wird über einen Domain-Registrar beziehungsweise einen entsprechenden Hostinganbieter registriert. Damit erhältst Du für einen bestimmten Zeitraum das Nutzungsrecht an diesem Domainnamen.
Anschließend werden über DNS-Einträge die passenden technischen Dienste hinterlegt. Dadurch kann beispielsweise festgelegt werden, welcher Server die Website ausliefert oder welches System E-Mails für die Domain entgegennimmt.
Häufige Fragen
Was ist eine Domain einfach erklärt?
Eine Domain ist die lesbare Internetadresse einer Website. Das DNS verbindet diesen Namen mit der technischen IP-Adresse des zuständigen Servers.
Was ist der Unterschied zwischen Domain und URL?
Die Domain bezeichnet den Namen einer Website wie beispiel-seite.at. Eine URL enthält zusätzlich Angaben wie Protokoll, Pfad oder eine konkrete Unterseite.
Was ist eine Subdomain?
Eine Subdomain ist ein Bereich vor der eigentlichen Domain, zum Beispiel shop.beispiel-seite.at. Damit kannst Du verschiedene Bereiche eines Internetauftritts getrennt strukturieren.