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E-E-A-T

cropped klaus kirnbauer

E-E-A-T steht für Experience, Expertise, Authoritativeness und Trust, also Erfahrung, Fachwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Google verwendet das Konzept in seinen Richtlinien zur Bewertung der Qualität von Suchergebnissen.

Wofür steht E-E-A-T?

Das erste E beschreibt Experience, also praktische oder persönliche Erfahrung. Bei einem Produkttest kann beispielsweise wichtig sein, ob jemand das Produkt tatsächlich verwendet hat.

Das zweite E steht für Expertise, also Fachwissen. Bei komplexen Themen kann entscheidend sein, ob Informationen fachlich fundiert und korrekt dargestellt werden.

Das A bedeutet Authoritativeness. Gemeint ist, wie sehr eine Person, eine Website oder eine Organisation in einem bestimmten Themengebiet als anerkannte Quelle wahrgenommen wird.

Das T steht für Trust, also Vertrauenswürdigkeit. Google bezeichnet diesen Bereich als besonders wichtig. Dazu gehören unter anderem korrekte Informationen, nachvollziehbare Verantwortlichkeiten und ein sicherer Umgang mit Nutzern.

Im Dezember 2022 ergänzte Google das damalige E-A-T um das zusätzliche E für Experience.

Ist E-E-A-T ein Rankingfaktor?

E-E-A-T ist kein einzelner, direkt messbarer Rankingfaktor. Es gibt also keinen öffentlich bekannten E-E-A-T-Wert, den du auf einen bestimmten Zahlenwert optimieren könntest.

Google nutzt zahlreiche Signale und Systeme, um hilfreiche und zuverlässige Inhalte zu erkennen. Das E-E-A-T-Konzept beschreibt Eigenschaften, die gute Inhalte und vertrauenswürdige Quellen häufig besitzen.

Eine wichtige Rolle spielen dabei Quality Rater. Diese geschulten Personen beurteilen Suchergebnisse anhand umfangreicher Richtlinien. Ihre Bewertungen verändern nicht direkt das Ranking einer einzelnen Website. Sie helfen Google vielmehr dabei zu prüfen, ob Änderungen an den Suchsystemen insgesamt gute Ergebnisse liefern.

Wie kannst du E-E-A-T stärken?

Du solltest zuerst sicherstellen, dass Inhalte fachlich richtig, nachvollziehbar und für Menschen hilfreich sind. Autorinnen und Autoren sollten dort erkennbar sein, wo ihre Identität und Fachkenntnis für die Beurteilung eines Textes wichtig sind.

Bei Erfahrungsberichten sind eigene Beobachtungen, Fotos, Messungen oder nachvollziehbare Testergebnisse hilfreich. Bei Fachthemen können klare Quellenbasis, korrekte Erklärungen und fachliche Qualifikation wichtiger sein.

Besonders sensibel sind Inhalte, die Gesundheit, finanzielle Sicherheit oder andere wesentliche Lebensbereiche betreffen. Bei solchen Themen sind Fehler potenziell folgenreicher, weshalb Vertrauenswürdigkeit besonders wichtig ist.

E-E-A-T sollte deshalb nicht als SEO-Trick verstanden werden. Das Konzept eignet sich vielmehr als Qualitätsrahmen: Wer erstellt einen Inhalt, woher stammt das Wissen, welche Erfahrung steckt dahinter und warum können Besucher den Aussagen vertrauen? Gute Antworten auf diese Fragen verbessern nicht nur die Verständlichkeit für Suchmaschinen, sondern vor allem die Qualität für deine Leser.

Häufige Fragen

Wofür steht E-E-A-T?

E-E-A-T steht für Experience, Expertise, Authoritativeness und Trust, also Erfahrung, Fachwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit.

Ist E-E-A-T ein direkter Google-Rankingfaktor?

Nein. E-E-A-T ist kein einzelner Rankingfaktor oder öffentlich messbarer Wert. Google nutzt verschiedene Signale, die Eigenschaften guter und vertrauenswürdiger Inhalte erkennen sollen.

Welcher Teil von E-E-A-T ist besonders wichtig?

Google hebt Trust, also Vertrauenswürdigkeit, besonders hervor. Erfahrung, Fachwissen und Autorität können dazu beitragen, Vertrauen zu schaffen.