CRO – mit diesen Strategien unterstützt du dein Marketing
Conversionrate-Optimierung oder auch CRO ist eine der vielen Methoden, um die Erfolgschancen deiner Website sowie deiner Marketingstrategie zu steigern.
Unter der Conversionrate versteht man das Verhältnis der interagierenden Website-Use zur Gesamtzahl der Website-Besucher.
H2 Was heißt Optimierung der Conversionrate?
Conversionrate Optimization bezieht sich auf die gezielte Änderung deiner Website, um den Anteil der Besucher zu steigern, die eine gewünschte Aktion durchführen. Typische Aktionen sind beispielsweise Anmeldungen für Newsletter, Käufe oder Downloads.
Der Prozess der Conversionrate-Optimierung umfasst folgende Schritte:
- Zieldefinition
- Analyse von Themen und Zielgruppen
- Formulierung einer Hypothese
- Überprüfung der Hypothese
- Auswertung der Ergebnisse
- Implementierung von Anpassungen und Wiederholung des Prozesses
Wann sollte ein Unternehmen Maßnahmen des CRO ergreifen?
Das Ziel des Conversionrate-Optimierung ist es, den Prozentsatz der Nutzer zu erhöhen, die eine gewünschte Handlung auf deiner Website ausführen, d. h. es gibt bereits eine beachtliche Anzahl an Besuchern auf deiner Website, es gelingt jedoch nicht, sie in Kunden umzuwandeln.
Prozess der Conversionrate-Optimierung
1. Ist-Analyse und Zieldefinition
Im ersten Schritt beantwortest du die folgenden beiden Fragen:
- Wie hoch ist die aktuelle Conversionrate?
Ermittle dafür, wie viele Besucher deine Website im letzten Monat besucht haben und wie viele von ihnen die gewünschte Aktion abgeschlossen haben (z. B. eine kostenlose Testversion aktiviert). Diese Zahl wird dir als Grundlage für die Messung deiner Fortschritte dienen.
- Was ist das angestrebte Ziel für die Conversionrate?
Zieh zur Orientierung branchenspezifische Durchschnittswerte und Benchmarks für vergleichbare Conversions heran.
2. Probleme erkennen
Bevor du dich an die Lösung des Problems machst, solltest du dich mit der gegenwärtigen Lage vertraut machen und Vermutungen darüber anstellen, warum aktuelle Strategien bisher nicht erfolgreich waren.
Die Antwort liegt irgendwo zwischen dem Status deiner Website und den Bedürfnissen sowie Wünschen deiner Zielgruppe.
Achte auf die folgenden Aspekte:
- Das ideale Kundenprofil
- Demografische Informationen zu deiner Zielgruppe
- Erwartungen deiner Kunden an die Website
- Nutzerverhalten
Auf diese Weise kannst du herausfinden, was deine Zielgruppe benötigt und wie du ihre Anforderungen am besten erfüllen kannst.
Überprüfe deine Website auf folgende Aspekte:
- Erweckt deine Website den Eindruck von Professionalität und Klarheit?
- Wird die Seite als modern und ansprechend wahrgenommen?
Eine veraltete Erscheinung könnte den Eindruck erwecken, dass die Seite nicht mehr aktuell ist.
- Sind Tippfehler oder Grammatikfehler vorhanden?
Diese können das Vertrauen in die Seite verringern und als Indikator für unseriöse Websites dienen.
- Kommen beschädigte Links oder defekte Bilder vor?
Diese Mängel können die Glaubwürdigkeit der Seite beeinträchtigen.
- Sind viele Werbeanzeigen oder Pop-ups sichtbar?
Diese können die Seite unseriös wirken lassen und den Nutzer abschrecken.
- Biete auf deiner Website ausreichend Referenzen, die das Vertrauen deiner Besucher stärken?
Funktionsweise
- Ist die Ladegeschwindigkeit deiner Website optimal?
- Erfüllt das Design der Website die Erwartungen der Nutzer?
- Stimmt der Inhalt mit den Überschriften überein?
- Werden deine Besucher effektiv auf den Conversionpfad geführt?
- Weiß der Nutzer genau, was er als Nächstes tun sollte? Wird er ausreichend durch Pop-ups oder Call-to-Actions geleitet?
- Stell sicher, dass der Nutzer alle relevanten Informationen erhält.
- Ist die Navigation übersichtlich und benutzerfreundlich?
- Wird die Website den Erwartungen deiner Zielgruppe gerecht?
- Funktionieren die Website-Versionen für Desktop und Mobile problemlos?
Benutzerfreundlichkeit der Inhalte:
- Erhält der Kunde auf der Landingpage einen präzisen Eindruck von deinem Unternehmen?
- Lässt sich der Text problemlos lesen?
- Sind Text und Seite ansprechend strukturiert?
- Werden problematische Schriftarten oder Farben verwendet, die das Leseerlebnis beeinträchtigen könnten?
- Ist der Textumfang zu groß, sodass der Besucher Schwierigkeiten hat, alles zu erfassen?
- Wurden visuelle Hilfsmittel eingesetzt, die dabei helfen, die Seite klar und übersichtlich zu gestalten?
- Sind Call-to-Action-Felder gut platziert?
- Wird die Landingpage ausreichend durch visuelle Elemente wie Bilder und Videos aufgelockert?
Wenn du diese Aspekte in Betracht ziehst, kommst du dem Ziel näher, herauszufinden, wie du die Conversionrate steigern könntest.
3. Mögliche Gründe benennen
Es ist schwer vorherzusagen, welche Maßnahmen beim CRO tatsächlich wirken und welche nur wenig Einfluss haben. Es zahlreiche Faktoren, die das Kundenerlebnis beeinflussen können. Es gilt, sämtliche möglichen Gründe systematisch zu testen.
Der Zweck von Hypothesentests ist nicht, die Hypothese als richtig zu beweisen, sondern vielmehr zu verstehen, wie verschiedene Veränderungen das Ergebnis beeinflussen, damit du deine Strategie in Zukunft optimieren kannst.
Was zeichnet eine gute Hypothese aus?
- Sie ist messbar
- Sie zeigt eine klare Ursache-Wirkung-Beziehung
- Sie fördert das Lernen
Angenommen, du überprüfst deine Website und stellst fest, dass Call-to-Action-Schaltflächen zu unauffällig sind, könntest du die Hypthese aufstellen, dass das Hinzufügen von CTA-Schaltflächen den Prozentsatz der Besucher, die eine kostenlose Testversion starten, um 10 % steigern wird, da sie dadurch eine klarere Handlungsaufforderung erhalten.
Durch das Testen dieser Hypothese erfährst du, ob die Schaltflächen tatsächlich einen Effekt haben oder nicht. Am Ende kannst du deine Hypothesen für zukünftige Tests gezielter und fundierter aufstellen.
4. Lösungen testen
Nutze A/B-Tests, um durch tatsächliche Daten zu ermitteln, welche Version deiner Website besser abschneidet. Hierfür brauchst du zwei unterschiedliche Versionen, die miteinander verglichen werden.
Eine weitere Möglichkeit ist der multivariate Test, bei dem mehrere Versionen simultan bewertet werden.
Denk daran, die Tests übersichtlich zu gestalten. Teste immer nur eine einzelne Variable, um genau zu wissen, was den Unterschied ausmacht.
5. Ergebnisse der Tests prüfen
Überprüfe nun, wie sich die Conversionrates nach der Änderung entwickeln.
Gelegentlich kann es passieren, dass die ursprüngliche Hypothese nicht zutrifft oder dass zwischen den getesteten Varianten keine signifikanten Unterschiede bestehen. Das ist dennoch ein wunderbares Ergebnis, da du nun zwei Hypothesen ausschließen und zur nächsten übergehen kannst.
6. Änderungen umsetzen und den Prozess von neuem beginnen
Wenn deine Tests klare Unterschiede zwischen den Variablen gezeigt haben, steht der Umsetzung der Änderungen nichts mehr im Weg. Nutz die neu gewonnenen Erkenntnisse über das Nutzerverhalten und die aktuellen Daten, um deine Seite zu verbessern.
Beitragsbild © LAONG – #1852067784
