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E-Mail Marketing Tipps

Tipps zum Start ins E-Mail-Marketing

cropped klaus kirnbauer

E-Mail-Marketing ist ein effektiver Weg, um Reichweite und den Traffic zu steigern. Ihre Informationen zu Aktionen, Produkten oder Events erreichen mögliche Interessenten und potenzielle Kunden zeitnah und direkt in Form von ansprechenden Newslettern.

Wir geben Einsteigern praktische Tipps, mit denen sie unkompliziert ins E-Mail-Marketing starten können.

Werbe- versus Infomails

E-Mail-Marketing lässt sich in zwei Kategorien unterteilen: Werbemails und Infomails.

Werbemails: Mit diesen Kampagnen nutzen Sie Mails, um Werbung beispielsweise für Sonderangebote, neue Produkte oder Webinare an Abonnenten zu senden.

Infomails: Hiermit kann Ihr Unternehmen wichtige Informationen wie Neuigkeiten, Änderungen oder Events an die Zielgruppe weitergeben.

E-Mail-Marketing der Einstieg ist auch für Unerfahrene möglich

E-Mail-Marketing kann auch ohne Profi-Wissen erfolgreich sein. Einsteiger können mit wenig Aufwand und geringen Kosten viel erreichen. Ein gewisses Hintergrundwissen zu Zielgruppen-Analyse, Abhängigkeiten der Öffnungsrate, Technik, Design und Usability hilft jedoch, wirkungsvolle Newsletter zu erstellen.

Wenn das vorhanden ist, benötigen Sie nur noch ein professionelles E-Mail-Marketing-Tool und Listen Ihrer Abonnenten.

1. Tools für E-Mail-Marketing zum Erstellen und Versenden von Mails

Für erfolgreiches E-Mail-Marketing braucht man die richtigen Tools, um Newsletter zu erstellen und Kampagnen zu verwalten. Achten Sie bei der Auswahl des Programms für Ihr Unternehmen auf folgende Punkte:

  • Kosten pro E-Mail 
  • Preismodell 
  • Versandkapazität 
  • Server Whitelisting 
  • Standort 

2. Adressen sammeln und Liste der Empfänger erstellen

Ohne eine Empfängerliste verlieren Sie schnell den Überblick und können kein professionelles E-Mail-Marketing betreiben. Der Versand werblicher E-Mails ist nur mit ausdrücklichem Einverständnis der Empfänger erlaubt, meist durch ein Double-Opt-In-Verfahren. Ihre Liste darf nur Kontakte enthalten, die dem Erhalt zugestimmt haben. Sammeln Sie Ihre E-Mail-Adressen für Abonnenten über ein Anmeldeformular auf Ihrer Webseite.

Der Verlockung von Goodies können nur wenige widerstehen. Bieten Sie daher Ihren Interessenten kostenlose Goodies wie Ratgeber, E-Books oder Rabatte an, um sie zur Newsletter-Anmeldung zu bewegen. Nach der Anmeldung erhalten versenden Sie das Goodie per E-Mail. Falls Sie von einem Werbegeschenk absehen wollen, sollte auf die Anmeldung aber zumindest ein Dankeschön in Worten durch eine Willkommensmail folgen.

Tipps für Platzierung und Verknüpfung des Anmeldeformulars:

  • Social Media 
  • Eigener Blog 
  • Webseite 
  • Landingpage 
  • Onlineshop (als Teil des Checkout-Prozesses) 
  • Sidebar oder Opt-In-Menü im oberen Webseitenbereich 
  • Exit-Pop-up 

Content für Aufmerksamkeit

Der Content ist entscheidend, um Leads zu generieren – sei es durch Kauf, Teilnahme an Aktionen oder Spenden. Die Inhalte müssen auf die Bedürfnisse der Zielgruppe abgestimmt und relevant sein. Individualisierte Angebote liefern oft die besten Ergebnisse. Der Content sollte strategisch ausgearbeitet sein und mithilfe eines Redaktionsplans erstellt und versendet werden.

Lesen oder Nichtlesen? – Die Betreffzeile und Preheader entscheiden diese Frage

Die Betreffzeile eines Newsletters ist entscheidend, da sie den ersten Eindruck vermittelt und darüber entscheidet, ob die E-Mail geöffnet wird. Eine prägnante und relevante Betreffzeile steigert die Öffnungsrate und vermeidet, dass die E-Mail im Spam-Ordner landet. Sie sollte das Interesse wecken und den Empfänger klar ansprechen, um sicherzustellen, dass der Inhalt wahrgenommen wird.

Nun fehlt nur noch der Preheader, um endgültig zur Öffnung des Newsletters zu animieren. Der Preheader ist der Vorschautext, welcher direkt unter oder neben der Betreffzeile im Posteingang des Empfängers erscheint.

Optische Gestaltung Ihrer Marketing-Mails

Achten Sie auf eine ansprechende Gestaltung Ihres Newsletters. Nutzen Sie Infografiken, Bilder, Buttons und visuellen Elementen, um die Inhalte für Leser leicht und schnell erfassbar zu machen.

  • Above the fold (ohne Scrollen sichtbar) 
    Platzieren Sie ganz oben das Wesentliche: eine kurze Überschrift, einen Hinweis auf den Vorteil für Ihre Leser und Ihre Call-to-Actions (CTAs), z. B. „Jetzt Angebot ansehen“. 
  • Call-to-Action (CTA) 
    Verwenden Sie klar beschriftete Buttons, die genau sagen, was passiert: „Website öffnen“, „Gutschein einlösen“, „Termin buchen“. Vermeiden Sie vage Texte wie „Hier klicken“. 
  • Farbenwahl 
    Sorgen Sie für hohen Kontrast (z. B. dunkler Text auf hellem Hintergrund). Keine grellen Neonfarben. Links und CTAs sollen sofort ins Auge springen. 
    Tipp: Abonnieren Sie Newsletter erfolgreicher Marken und lassen Sie sich inspirieren. 
  • Alt-Texte für Bilder 
    Geben Sie jedem Bild einen kurzen beschreibenden Text. So bleibt die Botschaft verständlich, wenn Bilder blockiert sind oder Screenreader genutzt werden. 
    Beispiel: statt „header.jpg“ besser „-20 % Service bis 15.10.“ 

Das Wichtigste zum Schluss

Zum Abschluss haben wir noch einige Tipps für den ersten Newsletter, damit Ihr E-Mail-Marketing erfolgreich wird.

  • Optimaler Versandzeitpunkt: B2B-Empfänger werden morgens von Montag bis Freitag besser erreicht, B2C-Empfänger sowohl morgens als auch abends von Montag bis Sonntag. Testen Sie verschiedene Zeiten für Ihre Zielgruppe. 
  • Mobil-Optimierung: Achten Sie auf ein mobiles Design nach dem Mobile-First-Prinzip und nutzen Sie Responsive Design. 
  • Mails testen: Senden Sie eine Testmail, um inhaltliche oder grafische Fehler zu überprüfen. Funktioniert die Darstellung korrekt? Gibt es Tippfehler oder fehlende Links? 
  • Empfängersegmentierung: Passen Sie Mailings an Zielgruppen an, z. B. basierend auf Merkmalen wie Alter oder Verhalten (z. B. Klicks). 
  • Keine gekauften E-Mail-Adressen: Vermeiden Sie Datenschutzprobleme und Spam, indem Sie keine E-Mail-Listen kaufen. 
  • Visuals: Integrieren Sie Bilder, Videos oder GIFs und vergessen Sie nicht den ALT-Text. 
  • Call-to-Actions (CTA): Animieren Sie zur Handlung, z. B. mit Buttons wie „Jetzt herunterladen“. 
  • Personalisierung: Wählen Sie eine persönliche Ansprache und passen Sie E-Mails an. 
  • A/B-Tests: Testen Sie verschiedene Versionen, um die erfolgreichste zu ermitteln. 
  • Kontaktliste prüfen: Überprüfen Sie die Aktivität Ihrer Empfänger und setzen Sie Reaktivierungskampagnen ein. 
  • Kampagnen-Tracking: Verwenden Sie ein Tracking-Tool, um wichtige KPIs zu überwachen (z. B. Öffnungs- und Klickrate). 
  • Spam-Kontrolle: Vermeiden Sie spamverdächtige Wörter und überprüfen Sie die Spamrate. 
  • Abmeldelink: Stellen Sie sicher, dass der Abmeldelink sichtbar und DSGVO-konform platziert ist. 
  • Impressumspflicht: Das Impressum muss direkt im Newsletter aufscheinen. Ein Link zum Website-Impressum ist nur zusätzlich möglich, ersetzt die Pflichtangaben aber nicht. Enthalten sein sollten: Firmenname/Medieninhaber, Postanschrift, E-Mail und Telefon, ggf. Firmenbuchnummer und -gericht, UID-Nummer sowie zuständige Aufsichtsbehörde/Kammer. 

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu E-Mail-Marketing

E-Mail Marketing – was ist das?

E-Mail-Marketing ist ein effektives Tool im Online-Marketing, um Traffic zu steigern und die Conversion-Rate zu erhöhen. Es umfasst den Versand kommerzieller E-Mails an Einzelpersonen oder Zielgruppen, um durch personalisierte Kommunikation die Kundenbindung zu stärken und Umsätze zu steigern.

Welche Mail-Inhalte werden beim E-Mail-Marketing unterschieden?

Es gibt zwei Arten von E-Mail-Marketing: Werbemails und Infomails. Werbemails beinhalten Sonderangebote, Produktneuheiten oder kostenlose E-Books, während Infomails wichtige Informationen wie Neuigkeiten, Blogankündigungen, Öffnungszeiten oder Events übermitteln.

Welche Vorteile haben Unternehmen vom E-Mail-Marketing?

E-Mail-Marketing bietet einen hohen ROI: Bei geringem Aufwand und niedrigen Kosten erzielt es große Effekte. Auch Einsteiger können erfolgreich Kampagnen umsetzen, Umsätze steigern, die Markenbekanntheit erhöhen und die Kundenbindung stärken.