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Notizbuch, Laptop und schreibende Hand als Sinnbild für kreative Teaser und gute Texteinstiege

Teasertexte schreiben: Tipps für mehr Aufmerksamkeit

cropped klaus kirnbauer

Wenn die Ideen fehlen, muss das Handwerk her. Du wirst sehen, dass dadurch auch bei einem kreativen Engpass irgendwann der Durchbruch und die zündende Idee plötzlich da sind. Am besten

kritzelst oder tippst du erst einmal drauf los und schaust später, ob sich daraus mit einem Doppelpunkt oder einer Frage oder einem Versprechen ein triggernder Teaser entwickelt.

Was ist ein Teaser?

Ein Teaser ist ein kurzer Anreißer zum Text, welcher Interesse wecken und somit zum Anklicken und Weiterlesen motivieren soll. Er macht neugierig auf den Inhalt des Textes, ohne zu viel zu verraten.

Das Handwerkszeug – was du beachten musst

Ganz klar sollte sein, dass dein Teaser dem neugierigen Leser Hinweise auf den Text oder das Video eben den Content gibt.

Ein guter Teaser ist:

  • spannend
  • kurz
  • stilsicher

Verlockende Teaser schreiben

Einen verlockenden Teaser zu schreiben, bedeutet Arbeit und braucht Zeit, selbst wenn du ein Large Language Model zu Hilfe nimmst.

Eine Möglichkeit, um einen knackigen Teaser zu schreiben, ist die Beantwortung der folgenden Fragen:

  • Was bietest du deinem Leser im Text?
  • Warum ist dein Beitrag interessant für den Leser?
  • Welcher Problematik widmet sich dein Artikel?
  • Weshalb ist der Artikel für deinen Leser relevant?
  • Wie kann die Problematik gelöst werden?

Auf die Zielgruppe ausgerichtet

Ob ein Teaser ein guter Teaser ist, hängt davon ab, ob er die Zielgruppe anspricht. So müssen Geschäftsführer anders auf ein Thema vorbereitet werden als Verkäufer, auch wenn es im Text um das gleiche Thema geht. Daher ist es wichtig, einen Teaser sowohl sprachlich als auch inhaltlich auf die Zielgruppe auszurichten.

Teaser passend zum Kanal schreiben

Neben der Zielgruppe ist auch der Kanal ausschlaggeben, auf welchem der Teaser Interesse wecken soll. Als kleiner Überblick:

  • für Blogartikel darf er informativ sein
  • für Social Media-Beiträge sollte er emotional aufgeladen sein
  • für Newsletter muss er Interesse wecken, ohne zu viel vorwegzunehmen
  • für Produktseiten sollte er auf den Mehrwert des Produktes eingehen

Der Teaser sollte Stil und Stimmung, welche in den jeweiligen Beiträgen folgen, bereits erlebbar machen.

Techniken für einen Aufmerksamkeit bringenden Teaser

Nach ein wenig Übung fällt es dir sicher leicht, einen Teaser zu erstellen, aber für den Anfang haben wir hier ein paar Techniken, nach denen du dich richten kannst.

Die magischen Drei

Zähle die drei Hauptbegriffe deines Textes auf und erklär sie im Verlauf deines Teasers oder lass sie als Fragen aufwerfende Aussagen in der Luft hängen.

Doppelpunkt

Setz die zwei wichtigsten Wörter des Textes an den Beginn des Teasers. Lass einen Doppelpunkt folgen und beschreib danach mit wenigen Worten, wie die Worte im Text verwendet werden.

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Stell eine Frage

Sowohl eine rhetorische als auch eine ernst gemeinte Frage sind mögliche Einstiege für einen Teaser. Rhetorische Fragen können unbeantwortet bleiben. Ernst gemeinte Fragen solltest du entweder im Text beantworten oder aus dem Inhalt heraus selbst vom Leser beantwortet werden können.

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Bring ein Zitat

Gibt es zum Thema deine Contents ein witziges, spannendes oder gar provokatives Zitat? Falls ja: Nutz es! Lock die Leser damit in deinen Bann.
Dieser Tipp funktioniert besonders gut, wenn dein Text ein Interview ist und du ein oder zwei Sätze als Zitat nutzen kannst.

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Gib ein Versprechen

Dein Content bringt deinem Webseitenbesucher die gesuchte Lösung zu einem Problem? Dann nutz den Teaser für ein Versprechen. Gib Aussicht und mach Hoffnung auf eine wahre Lösung für Probleme deiner Zielgruppe.

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Sensation

Sensationen sind immer gut. Aber: Sie müssen passen. Nur weniges ist enttäuschender als ein Teaser, welcher eine Sensation verspricht, welche der folgende Inhalt nicht halten kann.

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Neuer Ansatz

Du kannst zwar in deinem Beitrag keine Sensationen bieten, aber neue Ansätze, Konzepte und Ideen? Dann teaser sie an. Weck die Neugier mit einem ungewöhnlichen Blick auf den später dargestellten Sachverhalt.

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Die Probe

Im Gegensatz zu einer Zeitschrift oder Zeitung hat dein Text im Internet noch einige Hürden mehr zu nehmen, um geöffnet und gelesen zu werden. Denn während Printprodukte aufgrund ihrer Größe quasi eine Abschirmung gegen die Außenwelt darstellen, lässt ein Handybildschirm viel Raum, um Dinge aus dem Augenwinkel wahrzunehmen und abgelenkt zu werden. Ist der Teaser dann beim Überfliegen der Zeilen in der Googlesuche oder in Blogs dann so ermüdend und nüchtern wie ein Schlaflied, bleibt der Artikel ungeöffnet. Daher noch zwei Tipps zum Abschluss, um den Teaser auf die Probe zu stellen:

Tipp 1: “Frag” Spatzi

Die sogenannte SPATZI-Formel kannst du immer anwenden, d. h. nicht nur zur Probe, sondern auch zur Erstellung deines Teasers. Wobei sie erst bei der Probe angewendet, vermeidet, dass dein Teaser zu verkrampft und gewollt erscheint und stattdessen entscheidende Fehler aufdeckt.

  • S – tilsicher
  • P – rägnant
  • A – nregend
  • T – echnisch einwandfrei
  • Z – ielsicher
  • I – nhaltlich relevant

Tipp 2: Frag eine andere Person

Besser als der eigene Blick und die eigene Meinung auf einen Teaser ist die Meinung eines Dritten, der im Idealfall keine Ahnung vom angeteaserten Thema hat. Bitte daher einen Kollegen den Teaser zu lesen und dir ein ehrliches Feedback zu geben. Wenn er danach mehr vom Thema wissen will, hat dein Teaser hohes Potenzial, auch zu wirken.

Raffinierte Marketingtexte locken Leser mit einem Teaser

Ein guter Teaser ist spannend, stilsicher und kurz. Er sollte immer sowohl auf die Zielgruppe als auch auf den jeweiligen Text abgestimmt sein. Etwa Blog, Newsletter, Social Media-Post oder Produktseite.

Verschiedene Techniken wie Doppelpunkt, Zitate oder Versprechen erhöhen die Chance, mit einem Teaser Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Und wie bei vielen Dingen gilt auch beim Schreiben eines Teasers: Gut Ding will Weile haben.