EU AI Transparenz-Check: KI-Kennzeichnung einfach prüfen
Seit dem 2. August 2026 sind wesentliche Transparenzpflichten aus Art. 50 des EU AI Act anwendbar. Ob du einen Hinweis brauchst, hängt unter anderem von der Art des KI-Systems, dem Inhalt, deiner Rolle und der konkreten Veröffentlichung ab.
Mit dem kostenlosen EU AI Transparenz-Check erhältst du eine strukturierte Ersteinschätzung für Texte, Bilder, Videos, Audioinhalte, Deepfakes und KI-Interaktionen. Das Ergebnis hilft dir, mögliche Kennzeichnungspflichten schneller zu erkennen und den nächsten Prüfschritt vorzubereiten.

Mehr Klarheit bei KI-Kennzeichnung
- Wenige gezielte Fragen beantworten
- Ja/Nein-Einschätzung mit Begründung erhalten
- Hinweise für Text, Bild, Video, Audio und Chatbots
Musst du deine KI-Inhalte kennzeichnen?
Beantworte die Fragen zum Zielmarkt, zum Inhaltstyp, zum KI-Anteil und zur Art der Veröffentlichung. Das Tool führt dich Schritt für Schritt durch die wichtigsten Prüfpunkte.
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EU-AI-Transparenz-Check
Der Check gibt dir eine erste Orientierung, ob für deinen konkreten Anwendungsfall Transparenzpflichten nach Art. 50 EU AI Act relevant sein können.
Was geprüft wird
- Kennzeichnungspflichten für Chatbots und andere interaktive KI-Systeme
- Kennzeichnungspflichten für Anbieter generativer KI-Systeme
- Offenlegungspflichten bei KI-generierten Texten, Bildern, Videos und Audioinhalten
- Transparenzpflichten bei Emotionserkennung und biometrischer Kategorisierung
Was nicht geprüft wird
- Andere Pflichten des EU AI Act, zum Beispiel zur Hochrisiko-Einstufung oder zu verbotenen Praktiken nach Art. 5
- Datenschutzrecht (DSGVO) und Urheberrecht im Detail
- Nationales Wettbewerbsrecht (nur als ergänzender Hinweis im Ergebnis)
Der Check dauert in der Regel wenige Minuten. Er ersetzt keine Rechtsberatung und liefert eine automatisierte Ersteinschätzung, keine rechtsverbindliche Aussage.
Deine Antworten werden ausschließlich in deinem Browser verarbeitet und nicht an den Server übertragen. Es werden keine Antworten gespeichert und weder Cookies noch Local Storage verwendet.
Stand der Prüflogik: 12. August 2026
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Bild-Label-Tool
Lade ein Bild hoch, wähle ein offizielles EU-KI-Symbol, platziere und skaliere es frei und lade das Ergebnis herunter. Alles läuft direkt in deinem Browser -- es wird nichts hochgeladen.
Klicke auf das Bild, um das Symbol dort zu platzieren.
Noch kein Bild ausgewählt.
Das erhältst du mit dem Transparenz-Check
Die Auswertung übersetzt zentrale Prüffragen in eine verständliche Handlungshilfe. Sie ist als Orientierung gedacht und ersetzt keine Rechtsberatung.
Klare Ersteinschätzung
Du siehst, ob eine Kennzeichnung nach deinen Angaben wahrscheinlich erforderlich, wahrscheinlich nicht erforderlich oder vertieft zu prüfen ist.
Nachvollziehbare Begründung
Das Ergebnis erklärt, welche Angaben für die Einschätzung ausschlaggebend waren und welcher Bereich von Art. 50 relevant sein kann.
Praktische Umsetzungshinweise
Du erhältst Hinweise dazu, wo ein Transparenzhinweis bei Text, Bild, Video, Audio oder einer KI-Interaktion sinnvoll platziert werden kann.
Welche Fälle der Check berücksichtigt
Die Transparenzpflichten unterscheiden sich je nach Einsatz. Deshalb fragt das Tool nicht nur nach „KI ja oder nein“, sondern nach dem konkreten Nutzungsszenario.
KI-generierte Texte
Prüfe redaktionelle, werbliche oder informative Texte und berücksichtige dabei Bearbeitung, Veröffentlichung und mögliche Ausnahmen.
Bilder, Video und Audio
Ordne synthetische oder manipulierte Medien ein – insbesondere dann, wenn reale Personen, Orte, Ereignisse oder Aussagen täuschend echt dargestellt werden.
Deepfakes
Erkenne, wann ein Inhalt als Deepfake eingestuft werden kann und ein klarer Hinweis für Betrachterinnen und Betrachter relevant wird.
Chatbots und KI-Interaktion
Prüfe, ob Menschen darüber informiert werden müssen, dass sie mit einem KI-System und nicht mit einer Person interagieren.
Emotionserkennung und Biometrie
Berücksichtige besondere Transparenzfragen bei Systemen zur Emotionserkennung oder biometrischen Kategorisierung.
Redaktion, Kunst und Satire
Beziehe mögliche Sonderregeln und Ausnahmen ein, ohne sie pauschal auf jeden veröffentlichten Inhalt zu übertragen.
In drei Schritten zur Ersteinschätzung
Der Check ist bewusst kurz gehalten und führt dich nur durch Fragen, die für dein Szenario relevant sind.
Inhalt beschreiben
Wähle Inhaltstyp, Zielmarkt, KI-Anteil und Verbreitungsform aus.
Sonderfälle einordnen
Beantworte zusätzliche Fragen zu Deepfakes, Chatbots, Biometrie oder möglichen Ausnahmen.
Hinweise prüfen
Lies Einschätzung, Begründung und Empfehlungen und dokumentiere deine Entscheidung.
Wichtiger Hinweis zur rechtlichen Einordnung
Der EU AI Transparenz-Check liefert eine automatisierte Ersteinschätzung auf Basis deiner Angaben. Er kann nicht alle Vertragskonstellationen, nationalen Besonderheiten, Einzelfälle oder künftigen Behördenleitlinien berücksichtigen.
Das Ergebnis ist daher keine Rechtsberatung und keine Garantie für Rechtskonformität. Bei risikoreichen, öffentlichen oder strittigen Einsatzfällen solltest du eine qualifizierte rechtliche Prüfung einholen.
Häufige Fragen zum EU AI Transparenz-Check
Seit wann gelten die Transparenzpflichten aus Art. 50?
Die wesentlichen Transparenzpflichten nach Art. 50 des EU AI Act sind grundsätzlich seit dem 2. August 2026 anwendbar. Für die genaue Einordnung können Übergangsregeln und der konkrete Anwendungsfall relevant sein.
Muss jeder KI-generierte Text gekennzeichnet werden?
Nein, nicht automatisch. Entscheidend sind unter anderem Inhalt, Einsatzkontext, Veröffentlichung, redaktionelle Kontrolle und mögliche Ausnahmen. Der Check hilft dir, diese Punkte strukturiert zu prüfen.
Was ist bei Deepfakes wichtig?
Bei täuschend echt wirkenden oder manipulierten Bild-, Audio- und Videoinhalten können besondere Transparenzpflichten greifen. Der Hinweis sollte für betroffene Personen klar und rechtzeitig erkennbar sein.
Gilt der Check auch für Österreich?
Der EU AI Act gilt unmittelbar in den EU-Mitgliedstaaten und damit auch in Österreich. Zusätzlich können nationale Regeln, etwa aus dem Wettbewerbs-, Medien- oder Persönlichkeitsrecht, relevant sein.
Ist das Ergebnis rechtlich verbindlich?
Nein. Es handelt sich um eine automatisierte Orientierungshilfe. Für eine verbindliche Bewertung deines konkreten Falls ist eine individuelle Rechtsberatung erforderlich.
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